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Berufsfischer gegen Aquakultur Im Bodensee!

Die meisten Berufsfischer sehen in der Aquakultur nicht die Lösung ihrer Probleme.

Wir meinen, dass mit der Aquakultur vielleicht der Bedarf an Felchen im Bodenseeraum gedeckt werden kann. Alle anderen Fischarten werden aber weiterhin Mangelware sein.

Sie sind überzeugt das eine zeitweise leichte Anhebung des Nährstoffeintrags wie 2016 durch die vielen Regenfälle geschehen. Weitaus besser und kontrollierbarer sei als eine Großangelegte Aquakultur mit Netzgehegen im See wo nicht absehbar sei was alles für Probleme auftauchen. Immerhin hatte der See ja schon mal mehr Nährstoffe da könne man berechnen was geschehe. Ein geringer Eintrag von Nährstoffen würde quasi sofort vom Pflanzlichen Plankton umgesetzt und steht damit den Wasserflöhen als Nahrung zur Verfügung.

 

 

hahttp://www.schwaebische.de

Friedrichshafen dpa Die Überschwemmungen am Bodensee im Juni haben den Berufsfischern die Fangbilanz gerettet.

Die ersten fünf Monate des Jahres seien schlicht eine Katastrophe gewesen, teilte der Internationale Bodensee-Fischereiverband am Samstag auf der Jahreshauptversammlung in Friedrichshafen nach einem vorab verbreiteten Manuskript mit. „Größtenteils waren nicht mal die Benzinkosten gedeckt“, betonte der zweite Vorsitzende Gallus Baumgartner. „Viele Berufskollegen stellten die Fischerei ein.“

Bestand an Felchen stark eingebrochen

Mit dem Hochwasser im Juni kam aber die Wende für die Fischer: Die Zuflüsse, vor allem der Rhein, hätten massiv Nährstoffe in den See geführt. „Die Felchen hatten endlich wieder einmal Plankton im Magen und begannen zu wachsen“, sagte Baumgartner. Nach zwei Monaten hätten sich die Fänge wieder verringert. „Es wird nicht jedes Jahr ein Hochwasser geben, welches uns zu Hilfe kommt und den See mit Nährstoffen beglückt.“

Genaue Zahlen zum laufenden Fangjahr 2016 liegen noch nicht vor, sie werden in der Regel im Frühsommer veröffentlicht. Die Berufsfischer am Bodensee kämpfen seit Jahren mit schlechten Fangergebnissen. 2015 war mit 261 Tonnen das schlechteste Jahr seit 1917. Aus Sicht der Fischer führt der niedrige Nährstoffgehalt im See zu einer geringen Nahrungsmenge für die Tiere — dadurch ist beispielsweise der Bestand an Felchen stark eingebrochen. Die Berufsfischer fordern von der Politik eine flexiblere Handhabung der Netzmaschengröße und eine Anhebung des Phosphat-Gehalts im See.

Herbstzeit ist Greatserzeit

Kretzer im Netz

für alle überraschend gibt es diese Jahr nicht nur mehr Felchen als all die schlechten Jahre zuvor. Auch der Greatser (Barsch/Egli) schwimmt im Moment wieder vermehrt in unsere Netze.

Kurz vor beginn der Schonzeit für Felchen am 15.Oktober können wir Berufsfischer ihnen Hoffentlich noch bis zur Einstellung der Fischerei vor dem Felchenlaich am 14. November frische Bodensee Greatser anbieten.

Derzeitiges Hochwasser steigert den Ertrag.

Bedingt durch den vielen Regen vor ein paar Wochen, und dass darauf folgenden Hochwasser sind etwas mehr Nährstoffe in den See gekommen.

Dies hat sich etwas zeitverzögert auch gleich auf die Felchenfänge ausgewirkt. Es wurden in den letzten zwei Wochen wieder etwas mehr Felchen wie im Vorjahr gefangen. Daran kann man sehen, dass auch eine geringe Zeitweise Erhöhung des Nährstoffgehaltes zu etwas besseren Wachstum der Felchen und damit auch zu besseren Fängen führt.

Interessantes zur Berufsfischerei aus der Schweiz.

Für alle die diesen Bericht verpasst haben.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2710426/Saubere-Seen—leere-Netze

Endlich mal einer in dem nicht ständig von dreckigem Wasser

geredet wird und besser aufklärt als alle Anderen vorher.

 

Saibling angerichtet

 

Die Fänge von Felchen und Kretzern sind auch Anfang 2016 sehr schlecht. Einige Berufsfischer versuchen deshalb vermehrt die immer häufiger vorkommenden Rotaugen und Haseln zu vermarkten. Aus diesen schmackhaften aber leider Grätenreichen Fischen lassen sich durch einlegen in  Essig (weicht die Gräten auf) oder durch kleinschneiden der Gräten mit speziellen Messern sehr schmackhafte Bodenseedelikatessen herstellen. Die Andernorts schon lange bekannt und beliebt sind.

Es gibt sie als Filet, Eingelegt wie Bratheringe als Fischsalat oder nach Matjesart.

Es lohnt sich also durchaus bei ihrem Berufsfischer die Neuen Bodenseedelikatessen zu probieren.

 

Felchenfilet garantiert aus dem Bodensee wie im Bild zu sehen wir wohl dieses Jahr noch rarer werden wie die Jahre zuvor.

 

Felchen angerichtet

 

http://www.rettet-den-bodensee.net/

Fischerei Forum: „Die Zukunft des Bodensees“

17.10.2015

Als Erfolg kann man das 1. Internationale Fischerei Forum „Die Zukunft des Bodensees“ am Samstag, den 17.Oktober 2015 in Meersburg bezeichnen.
Ca. 120 Zuhörer aus Politik(u.a. Ulrike Müller; MdEP FW, Martin Hahn, MdL B/W – Grüne), Fachbehörden, verschiedenen Verbänden(u.a. Präsident BFV Prof. Dr.-Ing Albert Göttle), ehemaligen Behördenvertretern und natürlich Angel- und Berufsfischern lauschten gespannt den kompetenten Referenten, zudem führte Moderatorin Heidi Schuster-Burda charmant durch die Veranstaltung.

„Kormoranschäden am Fischbestand“ von Magister Nikolaus Schotzko, „Hat die Fischerei noch eine Zukunft“ von Harald Dold, „Was wissen wir über die Felchen in Voralpenseen“ v. Dr. Peter Wißmath, Fisch als regionales Produkt in der Gastronomie“ v. Klaus Neidhart  und „Der Nährstoffgehalt begrenzt den Felchenertrag“ v. Prof. Dr. Reiner Eckmann so hießen die interessanten Themen/Referenten.

Vorallem Dr. Wißmath mit seinem Vortrag über das Verhalten der Felchen und Prof. Dr. Eckmann mit seinen Erklärungen zum Wachstum in einem See waren hochinteressant und für alle sehr verständlich vorgetragen.

Positiv am Ende der Veranstaltung, das die anwesenden Vertreter der Gewässerwirtschaft die Bereitschaft signalisierten die abgebrochenen Gespräche wieder aufzunehmen.
Für alle überraschend haben ehemalige Bevollmächtigte und Sachverständige der IBKF einen offenen Brief an die Parlamentarier Konferenz – IBK- geschrieben, in dem Sie den Vorschlag zur Gründung eines Gremiums zur Klärung der offenen Fragen evtl. unter Hinzuziehung einer Moderation vorgeschlagen haben.

 

 

 

LETZTE MELDUNGEN

In den folgenden Ortschaften sind Fischereibetriebe beheimatet: